Google Ads vs. Facebook Ads

Veröffentlicht am: 03/09/2020

Vergleich: Facebook Ads vs. Google Ads

Inzwischen gibt es im Internet auf dem Pay-per-Click (PPC) Anzeigenmarkt zwei große Platzhirsche: Facebook und Google.
Ich werde oft von meinen Kunden gefragt welche Werbeplattform besser ist.
Dabei gibt es für mich in diesem Fall nicht die bessere Werbeform, denn es sind zwei unterschiedliche, welche man nach Möglichkeit beide für sich nutzen sollte.
Schauen wir uns beide Werbeformen einmal etwas genauer an.

Google Ads

Der Kunde sucht!


Bei Google Ads habe ich keine Möglichkeit Bilder in meine Werbeanzeige einzubauen. Ich habe eine Werbeanzeige mit zwei Titelzeilen, welche aus jeweils maximal 30 Zeichen bestehen, einen Beschreibungsraum für maximal 80 Zeichen und die URL.
Wem meine Werbeanzeige nun angezeigt wird, entscheide ich bei der Erstellung durch die Auswahl der Keywords.
Ich wähle beispielsweise „Werkstatt Notdienst“, „Abschleppservice“ oder „Toilette verstopft“ als Keywords für meine Werbeanzeige aus.
Gibt jemand in das Suchfeld bei Google einen meiner drei ausgewählten Keywords ein, erscheint meine Werbeanzeige über den organischen Suchergebnissen.
Bezahlen muss ich nur, wenn jemand auf meine Werbeanzeige klickt.
Der Vorteil hierbei ist ganz klar, dass der Kunde sucht. Der Kunde ist auf der Suche nach einer Lösung für sein Problem und durch die Anzeige unserer Werbung bei Google können wir ihn dazu bringen, auf unsere Website zu klicken und ihm dort eine Lösung für sein Problem zu präsentieren.
Der Nachteil bei Google Ads ist, dass ich zum einen fast keinen Gestaltungsspielraum für meine Werbeanzeige habe und zum anderen meinen Kunden nicht wirklich definieren kann.
Ich kann nur Keywords auswählen und jeder, der dieses Keyword eingibt, bekommt meine Werbung angezeigt.

Facebook Werbeanzeigen


Ich zeige dem Kunden mein Angebot! (ob er möchte oder nicht).
Anders als bei Google, sucht der potenzielle Kunde bei Facebook nicht. Er ist möglicherweise einfach bei Facebook, um seine Nachrichten oder den Status seiner Freunde zu checken.

Da er jedoch perfekt in das Bild unserer ausgewählten Zielgruppe passt, bekommt er jetzt unsere Werbung angezeigt.
Hat er jetzt gerade Lust auf diese Werbung?
– keine Ahnung …
Hat er jetzt gerade Zeit, um sich unser Angebot anzusehen? – keine Ahnung …
Warum sollte er auf unsere Anzeige klicken? – Weil diese für ihn sehr interessant ist und sein Problem lösen kann!



Anders als bei Google, haben wir bei Facebook die Möglichkeit, unsere Anzeige wirklich schön und interessant zu gestalten.
Wir können viel Text und Smylies einfügen. Zudem steht es uns frei mit Bildern oder Videos zu arbeiten. Sogar kleine Landingpage können wir hinter einer Anzeige erstellen.


All diese Werkzeuge brauchen wir auch, denn der potenzielle Kunde wartet, wie gesagt, nicht auf unser Angebot. Er bekommt es einfach angezeigt.
Aber genau, weil er so gut in unsere Zielgruppe passt, funktioniert dieses System trotzdem. Wir verkaufen unseren potenziellen Kunden etwas, nachdem sie nicht in diesem Moment gesucht haben, aber dennoch grundsätzlich daran interessiert sind.
Du siehst, dass es hier kein besser oder schlechter gibt. Natürlich gibt es Märkte und Branchen, bei denen vielleicht Google Ads oder auch Facebook Werbung besser funktionieren mag, aber grundsätzlich gibt es für mich kein pauschales entweder oder.
Für mich ist es eine Kombination aus beidem. Ich versuche mir aus beiden Plattformen das Beste herauszupicken.

Ein kleiner Tipp


Du kannst beide Plattformen wunderbar miteinander kombinieren. Du holst dir die Suchenden über deine Google Ads Anzeigen auf deine Website und zeigst Ihnen anschließend Retargeting Ads (Ads = Werbung) bei Facebook an.
So hast du beide Plattformen miteinander kombiniert und dadurch deine Chancen erhöht, Interessenten in Kunden zu verwandeln.

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